Wozu überhaupt Regeln

Der Mensch, insbesondere der Judoka als solcher betreibt seinen Sport nicht allein, sondern in der Gruppe. Die kleinste Gruppe besteht also aus Uke und Tori.
Einige Vorteile von Regeln seien hier aufgeführt:
  • Regeln schützen den Schwächeren, fördern das Fairplay und helfen, Gefahren zu erkennen.
  • Regeln erlauben erst eine Organisation und Ordnung, sie schaffen Strukturen.
  • Regeln legen fest, wer Sieger ist und wie Verhalten begrüßt oder bestraft wird.
  • Ohne Regeln gibt es keine Ausnahmen.
Wem das bekannt vorkommt hat Recht, denn Jigoro Kano formulierte vor mehr als 100 Jahren die Prinzipien des Judosports:
  • "Das Prinzip der größtmöglichen Wirksamkeit" (Organisation und Ordnung)
  • "Freundschaft und gegenseitiges Gedeihen" (Fairplay)
  • "Sich gegenseitig helfen und nachgeben" (Schutz des Schwächeren, Festlegung des Siegers)

Dojo-Regeln

Mit Betreten der Turnhalle akzeptieren Sportler, Trainer und Eltern, dass bei uns die alten Sitten und Regeln des Dojos gelten.
Alle Judoka erscheinen pünktlich, sauber und mit vollständigen und sauberen Judogi zum Training. Finger- und Fußnägel sind kurz geschnitten. Lange Haare sind zusammen gebunden.
Zum Training dürfen keine Wertsachen und Geldbeträge mitge-
bracht werden. Uhren, Ringe und Ohrringe sind vor dem Betreten der Matte abzulegen. Es wird keine Haftung übernommen.
Während des gesamten Trainings dürfen die Sportler nicht mit lauter Stimme sprechen. Schreien, Schimpfen oder Meckern wird nicht toleriert.
Wer zum Training kommt, darf nicht unter dem Einfluss von Drogen stehen. Das Dojo ist eine drogen- und waffenfreie Zone. Wer kifft, fliegt raus, unweigerlich.
Auf dem Weg von oder zur Umkleide sowie jenseits der Matte sind Schlappen zu tragen. Auf der Matte geht man barfuss. Bei Krankheit sind „ABS-Socken“ in.
Gäste und Zuschauer werden gebeten, sich ruhig zu verhalten. Auskünfte werden nach dem Training erteilt. Das Klingeln von Handys ist unerwünscht.
Akt. Zeit: | Besucheranzahl: 400756 | Letzte Aktualisierung: 25.05.2016